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113 flashcards
- Party-Line bei RS-485? GST Lerne online unter https://quizlet.com/_k10rm9
- Mehrere Teilnehmer teilen sich dieselbe Busleitung.
- Dominanter und rezessiver Pegel?
- Dominant setzt sich auf dem Bus gegen rezessiv durch; ermöglicht kollisionsarme/arbitrierbare Buszugriffe.
- Wofür steht KNX?
- KNX ist der Name des offenen Standards für Haus- und Gebäudesystemtechnik; historisch aus EIB/EHS/BatiBUS hervorgegangen.
- Wofür wird KNX eingesetzt?
- Beleuchtung, Jalousie, Heizung/Klima, Sicherheit, Energie, Visualisierung und weitere Gebäudeautomation.
- Wie heißt die KNX-Software?
- ETS = Engineering Tool Software.
- KNX-Systemgeräte - Beispiele?
- Spannungsversorgung, Linien-/Bereichskoppler, IP-Schnittstelle, Router.
- KNX-Sensoren - Beispiele?
- Taster, Präsenzmelder, Temperaturfühler, Helligkeitssensor.
- KNX-Aktoren - Beispiele?
- Schaltaktor, Dimmaktor, Jalousieaktor, Heizungsaktor.
- Wichtige KNX-Übertragungsmedien?
- TP (Twisted Pair), RF (Funk), IP/Ethernet; Powerline ist heute eher selten/legacy.
- KNX-TP1 Datenrate?
- 9,6 kbit/s.
- KNX-TP1 Busleitung - Adern?
- Typisch 4 Adern: rot/schwarz für Bus; gelb/weiß als Reserve/zweites Aderpaar.
- Darf man KNX-TP1 rot/schwarz vertauschen?
- Nein; Polarität der Busversorgung muss eingehalten werden.
- KNX-TP1 Busspannung?
- Nennwert etwa 29 V DC; SELV.
- Warum Drossel in KNX-Spannungsversorgung? GST Lerne online unter https://quizlet.com/_k10rm9
- Sie entkoppelt die Gleichspannungsversorgung von den aufmodulierten Telegrammsignalen.
- Warum ist Ringtopologie bei KNX-TP1 verboten?
- Ein geschlossener Ring erzeugt unerwünschte Signalwege/Reflexionen und ist normativ nicht vorgesehen.
- KNX physikalische Adresse?
- Eindeutige Geräteadresse für Topologie/Inbetriebnahme, typischer Aufbau Bereich.Linie.Teilnehmer.
- KNX Gruppenadresse?
- Logische Adresse für Funktionen; verbindet Sensoren und Aktoren unabhängig von ihrer physikalischen Position.
- Vorteil von Gruppenadressen?
- Ein Sender kann mehrere Aktoren gleichzeitig logisch ansprechen; Funktionen bleiben von der Verkabelung entkoppelt.
- Warum werden KNX-Adressen hierarchisch gegliedert?
- Zur übersichtlichen Strukturierung großer Anlagen nach Bereichen, Linien und Funktionen.
- Routing-Zähler bei KNX?
- Begrenzt die Weiterleitung eines Telegramms durch Koppler und verhindert Endlosschleifen.
- KNX-Buszugriff - Prinzip?
- CSMA/CA-artig: Bus abhören, bei freiem Bus senden; dominante Bits und Prioritäten lösen Konflikte.
- Minimales KNX-System?
- KNX-Spannungsversorgung + Busleitung + Sensor + Aktor; für Smartphone zusätzlich KNX-IP-Schnittstelle/Router und Netzwerk/WLAN.
- Was muss man bei parallelen KNX-Spannungsversorgungen beachten?
- Nur dafür geeignete Geräte verwenden und Herstellerangaben zu Abstand/Parallelschaltung beachten.
- Ethernet - welche OSI-Schichten? GST Lerne online unter https://quizlet.com/_k10rm9
- IEEE 802.3 beschreibt im Wesentlichen Layer 1 und Layer 2.
- Typische Ethernet-Medien?
- Kupfer-Twisted-Pair und Glasfaser.
- CAT5e - kurz?
- Vier verdrillte Adernpaare; typischerweise bis 1 Gbit/s Ethernet über 100 m.
- UTP vs. geschirmtes Kabel?
- UTP ohne Gesamtschirm; geschirmte Varianten besitzen Folien-/Geflechtschirme und sind störfester.
- Vorteile Glasfaser?
- Hohe Bandbreite, große Reichweite, galvanische Trennung, unempfindlich gegen EM-Störungen.
- Nachteile Glasfaser?
- Höhere Anschluss-/Montagekosten und empfindlichere Verarbeitung.
- Hub?
- Layer 1; wiederholt eingehende Signale an alle Ports.
- Switch?
- Layer 2; lernt MAC-Adressen und leitet Frames gezielt zum richtigen Port weiter.
- Router?
- Layer 3; verbindet verschiedene IP-Netze und entscheidet anhand von IP-Adressen.
- VLAN?
- Virtual LAN; logische Trennung eines physischen Ethernet-Netzes in getrennte Broadcast-Domänen.
- PoE?
- Power over Ethernet: Daten und elektrische Versorgung über dasselbe Ethernet-Kabel.
- Typische PoE-Anwendungen?
- Access Points, IP-Kameras, VoIP-Telefone, Sensorik/Controller.
- Warum kann PoE wirtschaftlich sein? GST Lerne online unter https://quizlet.com/_k10rm9
- Keine separate Netzleitung/Steckdose am Endgerät; zentrale Versorgung und einfachere Installation.
- Was ist ein System?
- Eine Menge von Elementen/Teilnehmern mit Beziehungen bzw. Verbindungen, die zusammen eine Funktion erfüllen.
- Wie steuert man Lampenhelligkeit grundsätzlich?
- Über zugeführte elektrische Leistung, z. B. Spannung, Strom, Phasensteuerung oder PWM.
- Phasenanschnitt?
- Beginn jeder Halbwelle wird abgeschnitten; typisch für ohmsche/induktive Lasten.
- Phasenabschnitt?
- Ende jeder Halbwelle wird abgeschnitten; häufig für elektronische/kapazitive Lasten.
- 1-10-V-Schnittstelle - Prinzip?
- Analoges Steuersignal legt den Dimmwert fest; Ein-/Ausschalten erfolgt meist separat über Netzspannung/Relais.
- Wofür steht DALI?
- Digital Addressable Lighting Interface.
- Was beschreibt IEC 62386?
- Den DALI-Standard für digitale Lichtsteuerung.
- DALI-Topologie?
- Freie Topologie weitgehend möglich, jedoch kein geschlossener Ring.
- DALI-Kommunikation unioder bidirektional?
- Bidirektional.
- DALI-Bus polaritätsabhängig?
- Nein; die beiden DALI-Leiter dürfen vertauscht werden.
- DALI - typische Busspannung?
- Etwa 16 V DC nominal.
- DALI - maximale Teilnehmerzahl?
- Klassisch bis zu 64 Betriebsgeräte pro DALI-Linie.
- DALI - Gruppen?
- Bis zu 16 Gruppen pro Linie.
- DALI - Szenen? GST Lerne online unter https://quizlet.com/_k10rm9
- Bis zu 16 Szenen pro Betriebsgerät.
- DALI - Datenrate?
- 1200 bit/s.
- DALI - Codierung?
- Manchester-Codierung.
- DALI Master-Befehl / Antwort?
- Forward Frame typischerweise 16 Bit Nutztelegramm; Rückantwort 8 Bit.
- Wozu bidirektionales DALI?
- Statusabfragen, Fehlerdiagnose, Geräteidentifikation und Rückmeldungen.
- DALI-Gruppe vs. Szene?
- Gruppe = mehrere Leuchten gemeinsam adressieren; Szene = gespeicherte Helligkeitswerte für einen gewünschten Lichtzustand.
- Logarithmic Dimming?
- Dimmkennlinie orientiert sich an der logarithmischen Helligkeitswahrnehmung des Menschen; subjektiv gleichmäßigere Helligkeitsänderung.
- DALI + KNX - warum kombinieren?
- KNX übernimmt übergeordnete Gebäudeautomation/Sensorik, DALI die detaillierte Lichtsteuerung.
- DALI-2 - Hauptvorteil?
- Erweiterter und strenger zertifizierter Standard, insbesondere bessere Interoperabilität und standardisierte Eingabegeräte.
- DALI und DALI-2 gemeinsam?
- Grundsätzlich ist Abwärtskompatibilität vorgesehen; konkrete Gerätefunktionen und Zertifizierung beachten.
- Wofür wurde DMX512 entwickelt?
- Für schnelle Lichtsteuerung in Bühnen-, Show- und Veranstaltungstechnik.
- DMX512 - physikalische Basis?
- RS-485, differenzielle Übertragung.
- DMX512 - Datenrate? GST Lerne online unter https://quizlet.com/_k10rm9
- 250 kbit/s.
- DMX512 - Format?
- 8 Datenbits, keine Parität, 2 Stopbits.
- DMX512 - Universum?
- Bis zu 512 Steuerkanäle.
- Wie viele RGB-Leuchten theoretisch pro DMX-Universum?
- 512/3 = 170 vollständige RGB-Leuchten, 2 Kanäle bleiben übrig.
- DMX IN / OUT / THRU?
- IN empfängt; THRU reicht das Eingangssignal elektrisch weiter; OUT kann ein aktiv neu erzeugtes/aufbereitetes Signal sein.
- Wofür steht RDM?
- Remote Device Management.
- RDM - Nutzen?
- Bidirektionale Konfiguration, Adressierung, Status- und Fehlerabfrage von DMX-Geräten.
- Art-Net?
- Überträgt DMX-artige Steuerdaten über Ethernet/IP und kann viele DMX-Universen transportieren.
- Funk - vier Vorteile?
- Keine Busleitung, einfache Nachrüstung, flexible Platzierung, bewegliche/batteriebetriebene Geräte möglich.
- Funk - drei Nachteile?
- Störanfälligkeit, begrenzte Reichweite/Abschattung, Energieversorgung batteriebetriebener Geräte.
- Welche Faktoren bestimmen Funkreichweite?
- Sendeleistung, Antennengewinn, Frequenz, Dämpfung, Hindernisse, Mehrwegeausbreitung und Empfängerempfindlichkeit.
- Was bedeutet dBm?
- Logarithmisches Leistungsmaß bezogen auf 1 mW; 20 dBm = 100 mW.
- Was ist ein Bussystem in der Gebäudesystemtechnik?
- Mehrere Teilnehmer kommunizieren über ein gemeinsames Übertragungsmedium nach festgelegten Regeln.
- Was ist ein ISM-Band?
- Lizenzfrei nutzbares Frequenzband für Industrial, Scientific and Medical; dadurch günstig nutzbar, aber potenziell stark belegt.
- Single-Hop vs. Multi-Hop? GST Lerne online unter https://quizlet.com/_k10rm9
- Single-Hop: direkt zum Ziel; Multi-Hop: Weiterleitung über Zwischenknoten.
- Warum Multi-Hop?
- Größere Reichweite und Umgehung ungünstiger Funkstrecken/Hindernisse.
- BER?
- Bit Error Rate: Anteil fehlerhafter Bits.
- PER?
- Packet Error Rate: Anteil fehlerhafter Pakete; für Anwendungen oft aussagekräftiger.
- LBT?
- Listen Before Talk: Kanal vor dem Senden abhören und nur bei freiem Medium senden.
- Hidden-Node-Problem?
- Zwei Sender hören sich gegenseitig nicht, stören aber denselben Empfänger; Gegenmaßnahmen z. B. RTS/CTS oder koordinierter Zugriff.
- Was ist ein Bus im Rechnernetz?
- Ein gemeinsames Übertragungsmedium, an das mehrere Teilnehmer angeschlossen sind.
- Sind Bussysteme Rechnernetze?
- Ja, wenn mehrere intelligente Teilnehmer über ein gemeinsames Medium Daten austauschen; der Begriff Bussystem betont dabei die gemeinsame Übertragungsstruktur.
- Vier Systeme außerhalb der Gebäudetechnik?
- Verkehrssystem, Ökosystem, Wirtschaftssystem, Nervensystem; jeweils mit Teilnehmern und Verbindungen.
- Vorteile dezentraler Rechnernetze gegenüber zentralen Systemen?
- Ausfallsicherheit, Erweiterbarkeit, Flexibilität, verteilte Intelligenz, weniger zentrale Verkabelung.
- Halbduplex?
- Kommunikation in beide Richtungen, aber nicht gleichzeitig.
- Vollduplex?
- Kommunikation gleichzeitig in beide Richtungen.
- Unidirektional?
- Datenübertragung nur in eine Richtung.
- Bidirektional?
- Datenübertragung in beide Richtungen.
- Wann braucht eine Leitung einen Abschlusswiderstand?
- Wenn Laufzeiteffekte relevant werden; zur Vermeidung von Reflexionen wird mit der Wellenimpedanz abgeschlossen.
- GST Lerne online unter https://quizlet.com/_k10rm9 Wie groß ist der ideale Abschlusswiderstand?
- R_A = Z_L, also Abschlusswiderstand gleich Wellenimpedanz.
- Reflexionsfaktor am Leitungsende?
- Γ = (R_A - Z_L)/(R_A + Z_L).
- Was bedeutet Γ = 0?
- Keine Reflexion; Leitung korrekt angepasst.
- Was bedeutet Γ = +1?
- Totale positive Reflexion; offenes Leitungsende, R_A ’ .
- Was bedeutet Γ = -1?
- Totale negative Reflexion; Kurzschluss, R_A = 0.
- Welche Folgen haben Reflexionen?
- Überschwingen, Nachschwingen, Pegelfehler, Mehrfachimpulse und mögliche Bitfehler.
- Laufzeit einer Leitung?
- t = l / c_L.
- Eingekoppelte Anfangsspannung auf die Leitung?
- U⁺ = U_0 · Z_L/(R_i + Z_L).
- Wellenfahrplan - Grundidee?
- Laufende Wellen zwischen Quelle und Last einzeichnen; an jedem Ende mit dem jeweiligen Reflexionsfaktor multiplizieren.
- Warum sind Stichleitungen problematisch?
- Sie erzeugen Impedanzsprünge und zusätzliche Reflexionen mit zeitverzögerten Störimpulsen.
- Wie bestimmt man die Wellenimpedanz experimentell?
- Mit Impulsquelle/Oszilloskop und veränderlichem Abschluss; bei reflexionsfreiem Verlauf gilt R_A H Z_L.
- Wie bestimmt man Leitungslänge aus Oszilloskop?
- Zeitversatz der Laufzeit messen und mit l = Δt · c_L berechnen; je nach Messaufbau Hin- und Rückweg beachten.
- GST Lerne online unter https://quizlet.com/_k10rm9 Vorteil differenzieller Signalübertragung?
- Störungen wirken meist auf beide Leiter gleich und werden am Empfänger unterdrückt; dadurch hohe Störfestigkeit.
- Beispiele für differenzielle Systeme?
- KNX-TP, DALI, DMX/RS-485.
- Was ist serielle Übertragung?
- Bits werden nacheinander über wenige Leitungen übertragen.
- Warum seriell statt parallel im Gebäude?
- Weniger Adern, geringere Kosten, größere Leitungslängen, weniger Laufzeitunterschiede.
- Asynchrone serielle Übertragung?
- Jedes Zeichen hat Start-/Stopbits; kein gemeinsamer Takt nötig.
- Synchrone serielle Übertragung?
- Sender und Empfänger sind über Takt bzw. Codierung synchronisiert; weniger Overhead.
- UART-Rahmen - Reihenfolge?
- Ruhepegel ’ Startbit ’ Datenbits meist LSB first ’ optional Parität ’ Stopbit(s).
- Paritätsbit - Zweck?
- Einfache Fehlererkennung; erkennt insbesondere einzelne Bitfehler, aber nicht alle Mehrfachfehler.
- CRC - Zweck?
- Leistungsfähige Fehlererkennung über ein Datenwort/Telegramm; deutlich besser als Parität.
- NRZ?
- Non Return to Zero; Pegel kehrt zwischen gleichen Bits nicht auf Null zurück, dadurch einfache und bandbreiteneffiziente Codierung.
- RS-485 - Kerneigenschaften?
- Differenziell, störfest, große Reichweite, mehrere Teilnehmer an einem Bus möglich.